Was wär' nicht alles
in Deinem Lächeln enthalten?!
Du schaust frei und unverwandt
auf mich
und ich halte diesem Blick noch gerade stand
weil er
so ganz ohne alle Überheblichkeit ist.
Hingegen weißt Du,
die Rätselhafte,
alles,
alles auch über mich:
es gibt nichts Fremdes
zwischen Dir und mir,
im Guten wie im Bösen
hast die Tiefen Du durchmessen.
Dein eigener Weg,
der Weg der Frau,
führte Dich weit
über die Demütigungen
Deines Geschlechts
hin
zu diesem Punkt
der absoluten Gelassenheit.
Darum auch
ist kein Urteil
in Deinem Blick.
Ich darf
vor diesem Blick verweilen.
Du bist die Freie,
die anzuerkennen
nur ein Befreiter
als Maler berufen sein konnte.
Doch zur Freiheit berufen
hat Dein Lächeln auch
mich.