Nun mit erster langer Schwinge
zieht der Frühling über mich erneut hinweg
in stiller Ordnung keilgestreckt mit Richtung Ost.
Ich sehne mich danach zu folgen,
die endlos weite Tundra zu erreichen,
frei mich zu paaren mit der neuen Sommerzeit.
Was der Winter in mir dunkelte und engte,
wird nun endlich wieder helle mir und weit ,
Mittsommernacht , ein lichter Himmel mir und ohne Zeit.
Und die langen lauen Steppenwinde
niemals endend, bringen Düfte mit und Vogelsang,
Urmelodie der Freien, und erneuter Weltenklang.
Ich weiß jedoch, der Überfluss in allem
wird im Herbste kulminierend sich erschöpfen,
doch dann bin ich stark wie nie zuvor ich's war
und mach mich auf nach Afrika.