Uwes Lyricon
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Weihnachtszeit



 

Weihnachtszeit,

 

wer wägt nun nicht

seine Hoffnungen neu,

wer wäre nun anders

als friedlich gestimmt?

Glückliche sind wir

wenn wir ans Schenken

denken dürfen

und wir die Schenkenden

Freude an der Freude

der Beschenkten finden.

Der Glanz in Deinen Augen,

Dein Lächeln, das mir entgegenscheint,

und dieses Gleichgestimmtsein,

im Wunsch für eine

frohe und besinnliche Weihnachtszeit,

............ es ist so schön.

Und selber wünscht ich mir,

es wäre aller Anfang so,

wir,

es wären alle

nur noch friedlich

aufeinander eingestimmt.

Doch zu allen Zeiten

so auch zur Weihnachtszeit

gibt's jene, die sich nicht

an der Freude des Schenkens

sondern an der des Täuschens

der Nötigung und des Raubs,

des Folterns und des Quälens,

ja und selbst des Tötens

delektieren.

Und darum sind auch jene

denen nie geschenkt,

denen nur die Not,

die Erniedrigung,

die Schändung,

das Siechtum,

die Qual und

das Sterben gelassen wird.

So

weiß ich um die Kostbarkeit

Deiner und meiner Freude,

und schenke nur inniger noch-

Weihnachten, die Zeit des Neubeginns:

sei mit mir ein Anfang,

ein Anfang der Freude

und der Liebe,

doch ein Anfang auch

der Gnade........

 

 

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