In der Morgenröte Deine erhabene Silhouette
die sich mir, aus der weiten Ebene kommend,
kühl gegen den warmen Himmel als Ziel erbot.
Meines Schritts nicht achtend,
nicht den Schweiß der steilen Steigung,
hielt schnell ich auf Deine Höhe zu.
Dunkles Lavageröll zu meinen Füßen
Schwefeldampf und allendhalben glitzernder Gneist,
Sinne und Gemüt mir irritierend
gelangte ich zum Rande eines weiten Kraters.
Unendlich schien mir seine glutwabernde Tiefe
unmittelbar Angst und Schwindel hervorrufend
und doch auch magische Anziehungskräfte entfaltend
mich daran hindernd, den Blick von Dir zu wenden,
bis ich, mit glühenden Wangen,
Brauen und Wimpern versengt,
von wildrasenden Pulsen getrieben
abrupt den Hang wieder hinunterfloh,
panisch nach Luft und Haltung ringend.
Doch voll Sehnsucht zurück der Blick zum Berg.