Ich will sein
das Wasser Deiner Gezeiten
in Dir steigen
Flut
stetig bis zum Scheitelpunkt,
bis meine Wogen über die Ufer gehen,
rauschend und schäumend ,
um mich dann
in Dir ganz allmählich zu senken,
in Deinen Sanden zu versiegen,
Ebbe,
unendlich tief,
unendlich weit,
bis Du mich dringlich und zweifelnd suchst
unter dem entferntesten Horizont.
Dann komm ich wieder,
sanft erst schwappend,
die Siele strömend,
dann meine Wogen rollen lassen,
gegen Deine Felsen branden,
wieder und wieder
Gischschschsch...t,
Gischschschsch...t,
Gischschschsch...t,
und dann erneut über die Ufer gehen
rauschend und schäumend,
von Dir berauscht und beschäumt
und wieder der Scheitelpunkt.
Ich will sein....
das Wasser Deiner Gezeiten,
immerwährend,
nie ermüdend.