So allenthalben leuchtend
mit vollen warmen Farben begonnen,
und mit vielerlei Früchten
vollreif und schwer
sei der Herbst uns willkommen.
Für einen glücklichen Moment
haben wir nun Überfluss
Geselligkeit im gemeinsamen Genuss,
Freude, Tanz und Trunkenheit.
Doch was wir so süffig und reif
vollen Mundes
und vollen Herzens auch genießen
ward schon aufgelesen aus dem welken
Raschelgold zu unseren Füßen.
Zerrissen im Zaun
das filigrane Altweibergespinnst.
Durch die Rauten weht
mit erstem eisig kaltem Wind,
dass wir mit allem um uns herum Sterbliche sind.
So hebe nun an und leere nochmal
den köstlich mit goldenem Wein gefüllten Pokal,
doch bring zuvor zum Erntedank ein Prostwort aus,
erbitte, dass der Segen bleibe über Deinem Haus.