Im Gesicht ein Wort,
im Wort das Gesicht
immer wieder Angesicht
gewendet auf ein Angesicht
von höchster Höhe
durch abgründigste Tiefe
kommend
nie dem Schmerze weichend
ein unendlich Weites
suchend
und intimste Nähe.
Dort gut zu lesen
zeigend, weisend,
wo wir nur schwer
und wie widerwillig auch
zu verstehen lernen.
Und gerade auch
immer wieder
ohne jede Mutwilligkeit
auf diesen
schmerzumstandenen Ort
deutend
an dem Du nun
nach alldem
doch so schwer
so schwer
zu landen kamst.
Hier ist nun alles
bedeckt
und stille auch
doch nicht die Erinnerung
an Dein Angesicht.